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Haustechniker brechen auf

Mirko Leubert und Sylvia Börner informierten Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, und Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung Dresden, über ihre Pläne.

Mit 86 Mitarbeitern ist die Eberhard Rink - Sanitär-Heizung-Elektro GmbH und Co. KG einer der größten Arbeitgeber im Handwerk in Dresden. 2017 besteht das Unternehmen, das seit dem Tod des Firmengründers im Jahr 2011 von Sylvia Börner und Mirko Leubert geleitet wird, 40 Jahre.

Und 2017 könnte gleich zweimal gefeiert werden bei Rink, erklärten die beiden Geschäftsführer bei einem Betriebsbesuch zum einen Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, und zum anderen Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Neben dem Firmengeburtstag vielleicht auch das Richtfest für die neue Firmenzentrale. Denn Rink plant einen Komplett-Umzug von der Dresdner Reisewitzer Straße zum Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee. „Der Umzug ist geplant, damit wir 2017 Richtfest feiern können, muss aber alles klappen“, sagt Mirko Leubert.

Die Verlagerung des Standortes ist dringend notwendig, betont der Geschäftsführer. Platze doch der alte Stammsitz aus allen Nähten. In Dresden-Löbtau, verteilt auf zwei Häuser und inmitten von Wohnanlagen, sitzt Rink seit 1977. „Am neuen Standort im Gewerbegebiet werden wir mehr Platz und eine bessere Lager-Struktur haben. Auch für die Mitarbeiter werden sich die Arbeitsbedingungen verbessern“, erklärt Sylvia Börner. Zusammen mit ihrem Geschäftsführer-Kollegen ist sie seit 26 Jahren im Betrieb.

Trotz aller Veränderungen hält Rink an dem Firmenmotto fest, das die Firma seit 40 Jahren erfolgreich sein lässt. „Kundendienst, Service und Reparaturen sind dass, was uns auszeichnet“, sagt Mirko Leubert. Rund um die Uhr sind die Elektroniker und Anlagenmechaniker wenn nötig im Einsatz. In der 24-Stunden-Zentrale des Unternehmens können Kunden jederzeit anrufen, wenn sie Hilfe brauchen. Zu den Auftraggebern gehören Privatleute ebenso wie Dresdner Wohnungsgenossenschaften und die Stadt.

Auch bei der Digitalisierung geht Rink neue Wege. So sind alle Firmenwagen mit GPS-Sendern ausgestattet, um bei Bedarf ein Fahrzeug schnellstmöglich zu einem Einsatzort zu schicken. Wo früher kiloschwere Handbücher lagerten, ist heute alles auf Tablet-Computern abgespeichert.

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Kreativ sind die Handwerker von Rink insbesondere beim Werben um den Lehrlings-Nachwuchs. Sie bieten Praktika an, sind auf Ausbildungsmessen und Veranstaltungen zur Nachwuchsgewinnung präsent und werben insbesondere mit Flyern um Schüler. Unter der Überschrift „Unser Handwerk ist Deine Zukunft“ stellt Rink in Form einer kleinen Foto-Geschichte dar, wie ein Tag im Unternehmen für einen Azubi abläuft. Die Akteure vor der Kamera sind dabei die Angestellten von Rink. Derzeit bildet das Unternehmen neun Lehrlinge aus. Sie werden Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

 

Auzug aus dem DHZ-Artikel vom 30. September 2016